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In every corner of space, someone wants your body

Remember the fanboyish review I promised you for the play I announced two weeks ago? That didn’t quite come to pass, but I sent our supercommenting, multislacking multimedia field reporter extraordinaire nex to the debut performance, and he finally filed his review. Since the play is in German, so is the article, but you can head over to the accompanying Flickr-Set and read the English translation there.

goto-review-opener.jpg
Gerling bezeugt seinen Mangel an Respekt für Akademiker (”Man muss HERRSCHEN!”), während sich Gloob in seinen Topf zurückzieht und über seine eigenen galaktischen Eroberungspläne nachdenkt (”Durch Umtopfung!”).

Sieben Charaktere teilen sich zwei Schauspielerinnen. Das ist keine Sparmaßnahme, sondern integraler Bestandteil der Handlung von Warten auf GOTO. Das jüngste Bühnenstück von Autor, Regisseur und monochrom-Ober-Exzentriker Johannes Grenzfurthner hatte letzten Freitag im Volkstheater Hundsturm vor einem begeisterten Publikum Premiere.

Die Studentinnen Yvette Orlong (Annette Isabella Holzmann) und Talara Zilp (Sabine Osthoff) hatten ein Problem: sie konnten sich ihr Studium nicht leisten. Deshalb dienen sie als Lebendkörpergefängnisse für die aus Sicherheitsgründen von ihren eigenen Körpern getrennten ‘geistigen Volumina’ von intergalaktischen Verbrechern. Jetzt haben sie zwei Probleme. Ausgerechnet zwei Anführer aus opportunierenden Lagern der Fraakh-Kriege, die als Strafe für ihre Kriegsverbrechen bis zum Kältetod des Universums in verschärfter, körpergetrennter Haft verwahrt werden, wurden in ihre Körper und somit in die selbe Studierstube verpflanzt. Das erschwert den megalomanischen Erzfeinden Gloob (ein Gebüsch mit Selbstbewusstsein) und Gerling (in seinem Imperium per Briefwahl zum Gott erklärt) die Flucht und den Studis so ziemlich alle Aspekte ihrer Existenz, denn die Häftlinge können über ihre Wirtskörper fast frei verfügen – solange nicht gerade ihre Zellengenossen die Kontrolle übernommen haben.

In GOTOs Dialogen findet man fast alle Reqisiten einer epischen Weltraum-Oper: Interstellare Raumfahrt, groteske Außerirdische mit teilweise bizarren Sprachen, Zeitreisen, Teleportation, Klone, die Auslöschung ganzer Zivilisationen durch große Kriege (und Urheberrechtsprozesse), und künstliche Intelligenz, die immer komplexer wird und sich dadurch ihrer selbst bewusst wird (woraus Gloobs Zellengenosse Freeloan entsteht, ein Fleisch gewordener Spamfilter). Es fehlt nur noch ein drahtloser Staubsauger. Episch ist in GOTO zwar höchstens die zu Beginn eingespielte Hintergrundgeschichte, doch eines hat das Stück mit jeder guten Science Fiction gemein: eigentlich geht es um das Hier und Jetzt.
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wienafrika


es wäre interessant, von einem stadthistoriker zu erfahren, unter welchen umständen damals - abgesehen davon, das es einfach ein netter job ist, strassen mal so zu benennen - die strassen wiens benannt wurden. vielleicht zu der zeit als sich angelo soleman für das naturhistorische museum ausstopfen liess?
es gibt ja in wien eine ganze anhäufung kurioser bis grotesker strassennamen. man wundert sich nur, wieso bspw. die grandiosen “mohrenköpfe” per gerichtlichem beschluss in “schwedenbomben” umbenannt werden mussten, und nebenbei immer noch solch herzerweichende strassennamen wie “negerlegasse” existieren.

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monochroms TAUGSHOW

Sorry, German only.

monochrom präsentiert: Die Taugshow.

Live am 16. Februar im dietheater/Konzerthaus.

Die Wiener KünstlerInnengruppe monochrom lädt zur ersten Ausgabe der Taugshow. Los geht’s am Donnerstag, 16. Februar, 20 Uhr im dietheater/Konzerthaus. Die Aufzeichnung findet mit Livepublikum statt. Die Show wird auf dem Wiener Kabelkanal Okto TV ausgestrahlt.
Kartenreservierung unter: 01/587 05 04, 16:30 – 19:00 Uhr. Preis: pay as you wish.

Details:

======== monochroms TAUGSHOW ========

Host: Johannes Grenzfurthner
Content Manager: Roland Gratzer
Regulars: Evelyn Fürlinger, Harald Homolka-List, eSeL (www.esel.at), KaCe, u.a.
Showband: Blockwerk (www.blockwerkmusic.net) // Oddtime Records Allstars
Mediengestaltung: Anika Kronberger, Daniel Fabry
Technische Leitung: Franz Ablinger
Produzent: Günther Friesinger
Network deal: Okto TV

Wer mit “Comedy-Talk” zu tun kriegt, wird sofort zum Objekt eines Ausbeutungsverhältnisses gemacht, aus dem so lange und unnachhaltig Humorkapital geschlagen wird, bis jemand zusammenbricht (siehe die Effizienzleistungen von Stahlbademeister Stefan Raab). Statt als kritische Instanz versteht sich Talk nur noch als Dienstleistungsunternehmen, orientiert sich auf die Bedürfnisse spezifischer Publikumsschichten, auch wenn diese Schichten eher freischwebende, fiktionale Gebilde darstellen und keinesfalls deckungsgleich sind mit ihren sozialen Pendants. Die flachen Hierarchien von Talk sind ungefähr so subversiv wie kiffende FDP-WählerInnen.
Aber nicht mit uns.
Wir produzieren keine Talkshow.
Nö.
Wir produzieren eine TAUGSHOW!
Da bleiben Menschen einfach Personen, sogar juristische.
Das heißt:
Uns taugts.

Die Gäste:

Angela Dorrer (www.andorrer.de) : Kauparties mit Prominenten, Familienzusammenführungen übers Internet, Menschen, die sich gegenseitig Tage schenken – Kommunikation und Vernetzung sind die zentralen Themen von Angela Dorrers Arbeiten. Die Münchner Künstlerin untersucht und inszeniert Kommunikationsabläufe, Kommunikationsrituale und die Inhalte, über die kommuniziert wird.

Andreas Krach Stoiber (www.monochrom.at/krach) : Der Siegeszug der Vorzüge besitzenden “Compact Disc” brachte zu Beginn der 1990er das Verschwinden der Kassette. Die Kassette wurde (außer zur Datenspeicherung mittels Datasette) statistisch betrachtet hauptsächlich für zwei Zwecken eingesetzt: Als Trägermedium für Musik und — tataa! — Hörspiele. Und da besonders Produktionen für Kinder und Jugendliche. Der Musiker und Performer Andreas Krach Stoiber wird in einem beispielschwangeren Interview Kinder- und Jugendhörspielkassetten aus den 1970er und 1980ern präsentieren.

netznetz.net:
Das Wiener Netzkultur-Metalabel netznetz.net (netznetz.net) steht unter internationaler Beobachtung. Im Herbst 2005 beschäftigten sich einige der interessantesten US-amerikanischen Blogs im Kontext von Netzavantgarde, Medienkunst und einer kritischen Theorie der digitalen Gegenwart mit dem Projekt. Warum? Und worum geht’s überhaupt? Ein durchaus parteiischer Host hat Leute aus der netznetz-Community eingeladen, u.a. Ella Esque (http://underror.org/)

Und natürlich vieles mehr.

== monochrom ==

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“Einfach hinklatschen” Third Part

And the disturbing story goes on.
First part and second part written by Mister Grenzfurthner.

To give you a quick and short overview:
Der Falter (newspaper) has published transcripts of phonecalls between customers of a highclass etablissment selling women and the owners/workers of said “company” made by the police.
Lawyers, well-off business men and other men asking for underaged girls to “fuck them in the ass”, or requesting a little virgin and her sister (the customer wanted to deflower the girl while the sister watches). Not only are those men asking for underaged girls to have sex with them, but the girls working for this rather well known etablissment are not doing this because they want to. They are “imported goods” from other countries, tempted with the thoughts of finding their luck in austria with a good and normal job, getting forced to become prostitutes. If they dont follow the rules they get threatened with breaking their legs and even killing them. Many girls are afraid to ask for help, they dont even want to go to court because of their fear of getting punished.
The bad thing is, even if the police and the court finally start to do something productive and stop shushing up because of fearing to piss off the oh so well off business men and lawyers who intentionally had sex with kids, they wont make any huge difference. If the “customers” simply deny that they have known that those girls were not over 18 nothing will happen to them. Guess what they will do. Right, they will lie and say they didnt know that the girls were forced to do this, they really didnt know that the girls werent over 18 years old. Our system totally rocks, dont you think?

The first transcript (german only)

The second transcript (german only)

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My Rocky Mountain

Erik Sumo Live in Vienna - spot the mp3s!
Update: Argh! Missverständniss, es wird nicht live gespielt, sondern es gibt ein DJ Set. Auch schön.
Ich fordere alle höflichst dazu auf, ein lautstarkes HURRA auszustossen. Ähem. Ich freu mich seit anfang Sommer auf ein Ding: Erik Sumo, Soloprojekt von Ambrus Tövishazi: Komponist, Keyboarder und Sänger der Gruppe Amorf Ördögök (deren Aufnahmen er im übrigen auch noch produziert). Dieses Projekt ist zwar nicht neu, aber bisweilen gibts nur eine eigene 12″ Platte auf dem deutschen Label Pulver, und live gabs Erik Sumo überhaupt noch nicht. Yes, Premiere!

Erik Sumo in einer sehr rockenden Pose live mit Amorf ÖrdögökLive mit Amorf Ördögök | Foto: Laszlo Szell

Stilmässig befindet sich dieses überaus angenehme und tanzbare Projekt irgendwo zwischen Soul, Funk und Osteuropäischer Tradition, oder besser, man nimmt einfach seine Eigendefinition her: “surreales Vergnügen mit starken Einflüssen aus musikalischen Genres der letzten Jahrzente”.
Aye. Heute (26.09) ist er im Moulin Rouge zu Gast bei SoulSugar welche um 20 Uhr die Türen öffnen (20h-21h freier Eintritt - 21h-22h 6€ - 22h-23h 7€ - später 9€/10€).
Als kleinen Vorgeschmack darf ich euch zwei sehr feine aus Nullen und Einsen bestehende Tonstücke geben. Enjoy. Hingehen auch.

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shit, shit, shit, shit

whatever that’s supposed to mean. fucking nazi punks.

hmm, sehr merkwürdig. dieses posting hat irgendwer, oder irgendwas, gelöscht. also, den inhalt. i blame the government. jednefalls handelt es sich hier um eine steinstatue unweit des museumsquartieres, an allen seiten mit einem kreis mit drei k’s drinnen und diversem kleinkram bemalt. kann mich wer über den sinn der sache aufklären?
wie johannes mich aufgeklärt hat, handelt es sich bei dem stein um das omofuma-denkmal. damit ist der “sinn” dieser schmierereien wohl leider klar. es tut mir leid, daß ich das hier so ahnungslos einfach hingestellt hab, ich bin auf einem weg von a nach b schnell am museumsquartier vorbei, sah den stein, wußte nicht, worum’s geht, und machte ein photo.
abgesehen davon : hat wer interesse, zu versuchen, den stein zu reinigen? und vor allem eine idee, womit?

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Sommergrippe

Seit drei Wochen bin ich selbst betroffen und ich werd sie einfach nicht los, die Sommergrippe. Ganz unterschiedliche Symptome können je nach Art des Virus auftreten: Schnupfen, Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen. In einigen Fällen klagen Patienten auch über Durchfall und Bauchschmerzen. Mit der in den Herbst- und Wintermonaten so gefürchteten Influenza-Grippe, gegen die man sich auch impfen lassen kann, hat die Sommergrippe aber nichts zu tun.

Ursachen für Sommergrippe
Die Ursachen für Sommergrippe sind denen ähnlich, die im Winter eine Grippe auslösen: Viren, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Deshalb sollten Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, größere Menschenansammlungen meiden, z. B. dichtes Gedränge in der Straßenbahn, beim Stadtfest oder beim Open-Air-Konzert. Vorsicht ist auch geboten bei: eiskalten Getränken, Zugluft im Cabrio, durch die Büro-Klimaanlage oder leichte Bekleidung.
Wie gefährlich ist die Sommergrippe?
Die Sommergrippe ist zwar lästig, aber in der Regel harmlos und nach zwei bis drei Tagen überstanden. Bei älteren Menschen oder bei Kleinkindern kann die Sommergrippe zum Risiko werden, wenn der Flüssigkeitsbedarf des Körpers nicht gedeckt wird. Bleiben die Symptome länger als drei Tage bestehen, sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen!
Sommergrippe - wie behandeln ?
Die Behandlung der Sommergrippe ist ähnlich der Behandlung einer Grippe im Winter. Wadenwickel helfen bei hohem Fieber, Salbeitee bei Halsschmerzen und Inhalieren mit Kamillentee bei Nebenhöhlenbeschwerden. Gönnen Sie sich Pausen, bei Fieber Bettruhe. Trinken Sie viel und essen Sie leicht und vitaminreich. Das stärkt die Abwehrkräfte.
So vermeidest du die Sommergrippe
Gefahren lauern da, wo Kälte auf einen erhitzten Körper trifft. Meide Zugluft und sehr kühl eingestellte Klimaanlagen. Lauf nicht mit nasser oder durchgeschwitzter Kleidung herum. Auch zu langes Sonnenbaden ist nicht gut. Das belastet ebenfalls das Immunsystem. Zu leichte Kleidung oder Schwimmen in sehr kaltem Wasser fördert die Infektionsgefahr, denn ein unterkühlter Körper wird schneller krank. Eine Schutzimpfung gegen die Sommergrippe gibt es nicht. Sie ist nach Aussagen der Ärzte wegen der kurzen Krankheitsdauer auch nicht erforderlich.

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autosupermarket

vienna now has its (as far as i know) first automated supermarket. you just grad a portable scanner, scan everything you want to buy, walk to the checkout machine, pay, and ba-zing! you got your stuff, with 0% human interaction.
im generali-center auf der mariahilfer straße befindet sich ein zielpunkt mit wien’s erstem automatischen checkout. das soll jetzt keine werbung für den supermarkt werden, aber ich find das so dermaßen cyberpunkig, daß ich es hier einfach erwähnen muß.

man stellt sich vor diese maschine, wirft einen euro ein (den man nach dem einkauf wieder zurück bekommt), und schnappt sich einen scanner. die dinger wiegen wenig, liegen gut in der hand, haben eine eingebaute online help und fiepsen. das gehäuse ist leider nicht sehr futuristisch, aber man kann nicht alles haben.

nun zielt man mit dem scanner auf den barcode des produkts, das man kaufen will, feuert, pieps, und die ware ist registriert. man sieht jederzeit, was man eingekauft hat, wieviel das jetzt gesamt kostet, und wenn man was doch nicht will, löscht man es einfach aus dem scanner.

am ende des einkaufs scannt man dieses schild, worauf sich ein durchgang zum checkout öffnet. zumindest in der theorie. als hacker par exellance hab ich es natürlich geschafft, den scanner an dieser stelle zum absturz zu bringen, weil ich das schild zwei mal gescannt hab. aber mit hilfe der fillialleiterin konnte ich dann 2 minuten später doch zahlen.

was man auf dem photo nicht sieht, ist das große schild, auf dem die einkäufe samt preis über einem eingeblendet werden. man zahlt bar oder mit bankomatkarte, und sobald der automat das geld hat, öffnet sich die nächste tür, man gibt den scanner zurück und geht.
leider mußte ich beim test immer noch mit einem menschen reden, aber wenn sich das system bewährt, ist es nur noch eine frage der zeit, bis man einkaufen kann, ohne sich mit gelangweilten kassiererinnen und im weg rumlungernden regalbetreuern rumschlagen zu müssen. 2 thumbs up!

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urban art 005

ich weiß nicht wirklich, ob es sich hier um kunst handelt, oder einfach nur um eine bodenmarkierung, aber als ich dieses zeichen fand (unweit des belvedere) mußte ich es einfach mitnehmen. man stelle sich wien als einen großen lageplan vor, und dieses ding ist der rote “you are here”-punkt. irgendwie philosophisch.

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r

ohne überhaupt mit studierenden zu verhandeln hat die leitung der uni wien am montag abend den neu erworbenen freiraum am gelände des “uni campus altes akh” von der polizei räumen lassen.
emma g. ist erzürnt: das ist eine riesenfrechheit, ist aber für die
neue autokratische uniführung typisch! eines ist aber klar: so einfach
kriegen die uns hier nicht weg!

nachdem eine einsatzgruppe der vega die türen aufgebrochen hatte wurden die ativistInnen aus dem gebäude getragen.
die menschen der gruppe freiraum wollen sich jedoch nicht einschüchtern lassen. weitere aktionen sein in planung.

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