gegenwartskultur und fl

warhol made cans of soup into art. now maecks does the same, but with soup alone.

als die monochroms ende 2003 den wiener faktionismus ausriefen, war das auch eine kulinarische revolution. so mancher durch alt gewordene aufstrichbrötchen und schalen sekt gestählte journalistenmagen trieb bei der eigenblunzn (zu hochdeutsch : eigenblutwurst) den besitzer zum weißen porzellantelefon. im gegenzug schuf der photograph, musiker und guerillakoch markus hofbauer, der generell auf den spitznamen maecks und im fm4-soundpark speziell auf mrks hört, damals während for how much longer will we tolerate zeitgenössische musik in der bundesrepublik deutschland (1950-1980) folge 1-10 die hochgelobte und begehrte faktionistensuppe (rezept : geheim, nur so viel sei verraten: die mit abstand kreativsten backerbsen der welt).

morgen, am 28.9 des abends wird maecks nun im rahmen des club proletarskij im wiener fluc dieses großartige zeug wieder dem wohle der welt zur verfügung stellen - für lau (aber nicht lau!) oder gegen freiwillige spende. eine zweitsuppe, vermutlich aus roten rüben, ist auch im gespräch. dazu schweinensgeile musik von dj kosmoprolet und gast-djane ovila. eintritt wie fluc-üblich frei. alsdann, vorwärts, zur suppe, zur freiheit!

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