party review: first contact.

abstract: sometimes, when all the 20somethings are either in bed or at places you don’t know, there’s always a place where the generation 50+ is still having fun and/or drinking. take a look, keep politics out of discussion and have fun :-)
und plötzlich hatten wir wieder mal das alte wohin-unter-der-woche-in-der-nacht problem. sowas führt dann auch immer zu irgendwelchen bizarren lösungen, aber der gestrige ansatz dürfte doch einer der absurdesten gewesen sein. irgendwann vor mitternacht in’s wuk und bald darauf wieder weg, richtung würstelstand hinter der markthalle. und was sieht man da: “cafe happy day”. irgendwie war ja längst ein besuch in einem urwiener beis’l fällig und alternativen gab’s auch nicht. also rein und an’s tresen. grosse blicke.
man kennt das ja, wenn leute doppelten alters plötzlich in durchgestylten, sich in u-bahn-bögen schmiegenden clubs auftauchen, aber der umgekehrte fall erregt bei weitem mehr aufsehen.
waren das vampire, die sich von unserer jugend nähren wollten? waren sie uns wohlgesonnen? ich weiss es nicht. man schätzte uns mal auf 18, mal auf 30, hängte uns tiroler staatsbürgerschaften an, beharrte darauf, dass wir keine tu-studenten sein könnten solange wir den kurti und den wen-auch-immer nicht kennen. man versprach uns töchter und nahm es gleich wieder zurück (das wäre bei längerer diskussion sicher zum auslöser einer zünftigen barschlägerei geworden). dazwischen wurde unverständliches gesagt, irr gekichert, auf schultern geklopft und bier spendiert (dank dem edlen spender, dessen namen wir glaub ich nie erfahren haben). aber wir waren für circa 2 stunden der absolute mittelpunkt des ladens – und: mehr aufmerksamkeit bekommt man normalerweise nur dort, wo das kleine bier 7 euro kostet und es eine eigene sauna gibt.
also: möglicherweise dient es ja nur zur allgemeinen erheiterung, aber wenn dem so ist, dann war es sicher beidseitig – schliesslich hatten alle spass und das ohne die geringste chance auf vernünftige kommunikation. und möglicherweise sollte man generationenkonfliktbedingt leute des eigenen alters aufsuchen und sich nicht in die quere kommen, aber wer einmal spätnachts lust auf ein letztes bier bekommt, dem sei das “happy day” wärmstens empfohlen.

1 Comment so far

  1. (unregistered) on July 28th, 2004 @ 5:27 am

    uhh, jetzt mit abstract? ich dachte, du wolltest nicht…? : )
    /c
    ps: pw retrieval ist hier zu schwer zu finden und wird auch nicht prompt zugestellt.



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