Urban Stresstest (Ausgabe #2)

Irgendwie lag ich mit der Annahme, “Sommer – Ferien – keine Gschroppengruppen – juhu” falsch. Wohl erwähnenswert, dass ich heute in 3 Schülergruppen förmlich stecken blieb. Ein Slickreifen im Schlamm scheint ein einfacheres Unterfangen… und nebenbeibemerkt: AAAARGH ( hab soeben auch noch im Wuzzln verlorn ).
Nun gut, aber welch’ Sadistenlehrer also setzt seine Padawantruppe mitten in den Sommerferien auf “Wien Woche” ?
Traut man der Jugend von Heute keine vernünftigen Freizeitbeschäftigungen mehr zu ? Muss man die armen kleinen Bestien wirklich in den StressKatakomben von Wien vor meine Füsse locken ? Werden Lehrkörper nun dazu verdonnert, den Stresspegel Einheimischer, mittles ihrem chaotisch trottendem Halbwuchsminienfeld zu testen ? Zweierreihe scheint ganz schön Out zu sein; sich ruhig verhalten sowieso. Bewegung! BEWEGUNG! Es erweckt beinah meinen Spieltrieb, inmitten der Clerasilmafia zu stecken und ihnen beim lauthalsen interpretieren eines Touristenführers beizuwohnen. Was in diesen eigentlich kurzen Momenten, es sind vielleicht nur Minuten, in meinem Kopf vorgeht, will ich vermutlich selbst nicht so genau wissen. Ich kann mich dann nur mit dem Gedanken an meine eigene Schülerjugend beruhigen. Ich war zwar nie Teil eines Urban-Assault Squads, aba dennoch eine ziemliches G’frast und definitiv als biologische Waffe gegen adulte Nerven klassifiziert.

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